Facelifting in Aegypten

Ägypten, das Land der Pyramiden und der Geheimnisse, die in ihnen verborgen bleiben. Heute ist es nur ein Haufen von Steinen inmitten eines Meeres von Sand, zu seiner Blütezeit war es jedoch das mächtigste Reich des Abendlandes, dessen Herrscher von dem Wunsch des ewigen Lebens und ewiger Schönheit besessen waren. Der Kult, der sich um die Pharaos entwickelte, basierte auf der Überzeugung des ungebildeten Volkes, dass ihre Herrscher als Söhne des Gottes selbst göttliche Kräfte besassen. Um das naive Volk in ihren Händen und unter der Kontrolle zu behalten, brauchen die Pharaos deswegen ihre Priester, dank deren Hilfe sie die Massen manipulierten. Vor allem ihnen hatten sie es zu verdanken, dass sie auch nach dem Tode als Götter gepriesen wurden. Die ganze Religion basierte auf der Annahme, dass das ewige Leben möglich ist, aber nur für diejenigen vorbehalten sein kann, die zu Lebzeiten entsprechende Vorbereitungen treffen. Damit sie auch nach dem Tode weiter leben können, brauchten die Pharaonen einen unbeschädigten Körper. Dies war der Grund, warum die Mumifikation in Ägypten so verbreitet war. Wie bei einem Facelifting musste der Körper nach dem Tode verschiedenen Praktiken unterzogen werden, damit er für Jahrhunderte konserviert bleibt. Ob die heutigen Frauen, die sich einem Facelifting unterziehen, auch daran glauben, dass sie ihr junges Gesicht vor dem Einfluss der Zeit schützen können?